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Honig – goldener Saft, der Wunder schafft

Ein Gastartikel von Mari Wagner

Mari Wagner ist eine aufstrebende
Bloggerin und Masseurin.
Sie hat diesen Artikel als Gastautorin
für den MeinMasseur-Blog geschrieben.

MeinMasseur Wolf Brügger bedankt sich
sehr herzlich für diesen tollen Beitrag,
zu einer sehr spannenden und seltenen Massagetechnik.

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Kosmetik aus unserem Kühlschrank


Honig ist ein echtes Geschenk der Natur. Nicht nur weil er so gut schmeckt, sondern weil er so reich an biologisch aktiven Substanzen ist. Zum Bestand des Honigs gehören z.B. solche Komponenten wie Calcium, Glucose, verschiedene Vitamine, Proteine und andere Stoffe, die alle eine tatsächlich gute Wirkung auf menschliche Gesundheit ausüben. Die wohltuenden Eigenschaften von diesem goldenen Bienenerzeugnis haben unsere Vorfahren schon längst erkannt: In der Vergangenheit wurde Honig vor allem für die Wundheilung und Schmerzlinderung benutzt. Heute findet er seinen Einsatz meistens in der Kosmetik und ist ein wichtiger Bestandteil von zahlreichen Haut- und Haarmasken. Wer jedoch den ganzen Organismus in Schwung bringen möchte, braucht zweifellos eine Honigmassage.

 

Was macht denn Honigmassage so besonders?

Honig ist zwar kein Medikament, kann aber durchaus heilende Wirkung haben. Dabei sind folgende Aspekte besonders charakteristisch:

  • Honig wird in flüssiger Form über den Körper warm gestrichen und wirkt gleich entspannend und beruhigend.
  • Dank gezielten Massagegriffen gelangt Honig durch geöffnete Hautporen in verschiedene Hautschichten und entfaltet sich dort.
  • Nun spielen schon die heilenden Eigenschaften des Honigs die entscheidende Rolle: Die Durchblutung wird gefördert, der Stoffwechsel wird angeregt. Außerdem lösen sich abgestorbene Zellen, während Salze, Schlacken und Giftstoffe ausgeschieden werden.
  • Folglich werden Schlafstörungen und depressive Zustände gemildert, Stress – abgebaut, und Durchblutung – abgeregt. Der Wirkungsbereich dieser Massage ist in der Tat breit.

Die Honigmassage kann man als Ganzkörpermassage ausführen, aber meistens wird nur der Rücken damit bearbeitet.

 

 

Manchmal kommt Honigmassage gar nicht in Frage

Da bei der Honigmassage die Zupf- und Pumptechnik angewendet wird, kann die Behandlung nicht immer ausschließlich angenehm verlaufen. Blaue Flecken sind aber kein besonders großes Problem, wenn man im Endeffekt den eigenen Körper reinigt und stärkt. Anders ist es mit Patienten, die an Infektionskrankheiten leiden oder offene Wunden haben. In diesem Fall ist die Honigmassage nicht zu empfehlen. Außerdem gehören zu Kontradiktionen frische Operationen, Hautprobleme, Tumorleiden und Ekzemen. Bei einer Honigallergie ist die Honigmassage strengstens untersagt. Während einer Schwangerschaft sollten Sie sich mit Ihrem Arzt über die Behandlung beraten.

 

Massage ist nur der Anfang

Auch wenn Sie keine Kontraindikationen gegen die Honigmassage haben, ist nach der ersten Behandlung besondere Acht geboten. In den nächsten 24 Stunden müssen Sie zumindest 2 l Wasser zu sich nehmen und sich genügend bewegen. Vermeiden Sie es auch, auf die behandelnden Stellen Creme oder Kosmetika aufzutragen. Eine durchaus normale Reaktion des Körpers auf die Massage ist die sog. Erstverschlimmerung. Dieser Zustand hält sowieso nicht lange an, denn bald werden die Selbstheilungskräfte des Organismus aktiviert. Allmählich fühlen Sie sich schon wieder voller Kraft und Energie.

 

Zusammenfassung

Honig kann man nicht nur essen, sondern auch damit den Körper heilen. Die Honigmassage bietet somit eine perfekte Kombination aus Hautpflege und Behandlung. Probieren Sie mal diese Massagenart selbst aus und erfahren Sie, was pures Wellness bedeutet!

(Diese Massage wird in der Praxis MeinMasseur nicht angeboten.)

 

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