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Massageöle und Massagecremes – die Produkte rund um Ihre Behandlung unter die Lupe genommen

Eine Massage löst Verspannungen, beseitigt Kopfschmerzen, kurbelt die Durchblutung an und entspannt. Für unseren Körper ist sie also rundum eine Wohltat. Doch was außer den geübten Griffen eines Massagetherapeuten machen eine Massage so angenehm?

Neben der Möglichkeit, sich komplett fallen zu lassen, für eine Zeit lang dem alltäglichen Stress zu entkommen und sich ausschließlich seinem Körper zu widmen, gibt es einen wesentlichen Faktor, der den Entspannungs- und Wirkungsfaktor einer Massage erhöht: Die bei der Behandlung verwendeten Produkte.

Bei diesen unterscheidet man zwischen Massageölen und -cremes, wobei Massagecremes eine festere Konsistenz haben. Dies sorgt bei einer Massage für höhere Griffigkeit, weshalb Cremes oft im Bereich der Klassischen Massage und der Sportmassage verwendet werden. Außerdem werden Massagecremes und -lotionen bevorzugt in Bereichen eingesetzt, wo die spezielle Zusammensetzung bei Beschwerden wie Cellulite, Narben, Verletzungen oder Hautreizungen unterstützend wirkt. In einigen Fällen können die Cremes auch therapeutischen Zwecken dienen, wenn sie beispielsweise punktuell eingesetzt die Beweglichkeit von Gelenken verbessern.

Bei reinen Wellness- und Entspannungsmassagen eignen sich hingegen Öle besser. Die Konsistenz dieser erleichtert das Massieren, da es die Gleitfähigkeit der Hände verbessert und vor schmerzhaften Reibungen schützt. Angereichert mit Kräutern oder ätherischen Ölen kann es zudem die Durchblutung verbessern oder einen angenehmen Duft entfachen.

 

Da die Cremes und Öle eine extrem wichtige Rolle bei der Massage einnehmen, stelle ich Ihnen heute gerne die Produkte vor, die ich seit längerer Zeit mit großer Begeisterung nutze.

 

Die Goloy 33 Massage Shape Vitalize .Hierbei handelt es sich um eine Massagecreme basierend auf Wasser, Jojobaöl, Acovado und vielem mehr. Sie beinhaltet weder Paraffine noch andere ähnliche Erdölderivate, weshalb man sie unbesorgt auf die Haut auftragen kann, ohne dass diese verschließt.
Außerdem ist sie hypoallergen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie schnell einzieht und man somit nach der Massage problemlos Öle auftragen kann, die die Wirkung der Massage unterstützen.

 

Die Öle, die ich nach der Massage verwende, haben unterschiedliche Inhaltsstoffe und werden je nach Problematik der Behandlung ausgewählt.

 

Eins dieser Öle ist Olivenmassageöl mit Johanniskraut. Besonders Olivenöl hat einen schmerzlindernden Effekt. Wie Forscher der University of the Sciences in Philadelphia rausgefunden haben ist der in Olivenöl enthaltene Stoff Oleocanthal schmerzlindernd und soll sogar in der Krebstherapie angewendet werden.
In Kombination mit dem ebenfalls lindernden Johanniskraut ist dieses Öl also perfekt, um die Nachwirkungen einer Massage einzuschränken und präventiv zu wirken.

 

Keine Parabene – kein Paraffin

 

Ein weiteres Produkt, das ich sehr gerne benutze ist das Kneipp Arnika Massageöl. Hier entfaltet die Bergarnika (arnica Montana) ihre volle Wirkung; seit Jahrhunderten schon als Heilpflanze bekannt und in der Anwendung, wirkt sie schmerzlindernd. Außerdem wirkt sie, ähnlich wie synthetische Arzneimittel, entzündungshemmend, indem sie die Ausbreitung dieser schon im frühen Stadium stoppt.
Zum Auftragen nach der Massage also perfekt, um Muskeln und Haut zu beruhigen!

Das letzte der Öle, die ich Ihnen heute vorstelle, ist das Kneipp Massageöl mit Teufelskralle.
Ähnlich wie Arnika ist auch die Teufelskralle eine Heilpflanze, die Entzündungen hemmt und ergänzend in der Behandlung von Rheuma, Arthrose und Rückenschmerzen verwendet wird.

Ich habe mich bewusst für diese Öle entschieden, weil sie sehr gut die Wirkungen einer Massage unterstützen, die Haut schonen und je nach Inhaltsstoffen zusätzliche positive Eigenschaften haben.

 

Worauf aber sollten Sie achten, wenn Sie für den privaten Gebrauch Massageöl kaufen möchten?

 

Grundsätzlich gilt die Regel: Jedes Öl, das sich zum Verzehr eignet, eignet sich auch zur Massage. Angefangen beim Oliven- bis hin zum Kokosöl, kann je nach Duftpräferenz alles verwendet werden.
Falls es aber doch ein richtiges Massageöl sein soll, geht es im privaten Gebrauch vor allen Dingen um den Duft.
Lavendel zum Beispiel wirkt beruhigend, während der Duft von Pfefferminze belebend auf Körper und Geist wirkt. Hier heißt es einfach ausprobieren, was am angenehmsten für den Patienten ist und womit er sich am wohlsten fühlt.

Eine kleine, aber wichtige Zusatzregel lautet: Keine Parabene, kein Paraffin! Beide Stoffe stehen stark in der Kritik, mehr Schaden als Nutzen zu bringen. Deshalb haben auch keine Produkte die ich nutze, diese Stoffe enthalten! Auch wenn sie sich gegenseitig nur selten im privaten Rahmen massieren, achten sie darauf. Genauso wenn sie sich von einem professionellen Masseur, massieren lassen. Ihr Körper wird es ihnen danken!

 

Haben Sie einen Favoriten unter den Massageölen, was Duft, Konsistenz oder Wirkung angeht? Dann schreiben Sie diesen doch gerne in die Kommentare!

 

 

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