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Krankenkassen anerkannt www.MeinMasseur.ch

Rat an Sie, wie Sie einfacher einen guten Therapeuten erkennen können

Auf meiner Webseite finden Sie ganz am Anfang die zwei Worte „Krankenkassen anerkannt“. Wir gehen nun den Fragen nach: Was bedeutet das und welche Vorteile hat das für Sie?
Weil die Vorteile, die Sie dadurch haben, sind wirklich gross!

Zu allererst, wer vergibt diese Anerkennungen überhaupt?

Dafür gibt es 3 eigenständige Registrierungsstellen. Nämlich das EMR (ErfahrungsMedizinisches Register), die ASCA (Schweizerische Stiftung für Komplementärmedizin) und den NVS (Naturärzte Vereinigung Schweiz). Wenn ein Therapeut die Voraussetzungen erfüllt, wird er anerkannt.

Die Ausbildung muss eine bestimmte Stundenanzahl des gewählten Faches und die medizinische Ausbildung haben. Somit beinhaltet der Lernstoff eine dementsprechende Tiefe. Damit hat der Therapeut eine Chance auf eine Anerkennung.
Damit der Therapeut immer „up to date“ ist, muss er jährlich eine bestimmte Anzahl Weiterbildungsstunden nachweisen, damit ihm die Zertifizierung jedes Jahr aktualisiert wird. Die relativ hohen Kosten für die erste Anerkennung und die jährlichen Beiträge können viele Therapeuten erst gar nicht stemmen. Vor allem zu Beginn fehlt ihnen oftmals das nötige Geld. Auch die Bedingungen die eine solche Anerkennung voraussetzt, können viele nicht vorweisen.
Wenn aber all das geschafft ist, muss die Schule, bei der man die Ausbildung absolviert hat, natürlich auch noch eine Akkreditierung beim EMR, NVS und der ASCA vorweisen können, sonst bringt einem das nichts und die Anerkennung wird abgelehnt. Sie sehen, es sind doch ein paar Hürden, die genommen werden müssen, damit man diese Anerkennungen bekommt.

Bindeglied?

Das EMR, der NVS und die ASCA sind sozusagen das Bindeglied zwischen Therapeut und Krankenkasse. Denn viele Krankenkassen verlassen sich auf das Auswahlverfahren von den genannten Registrierungsstellen. Vielen Krankenkassen fehlt die Zeit, um jeden einzelnen Therapeuten zu prüfen. Und das EMR, der NVS und die ASCA machen ihren Job seit vielen Jahren sehr gut und gründlich. Man bekommt nun eine Nummer zugeteilt und registriert einzelne Therapien. In meinem Fall bin ich für klassische Massage, Wirbelsäulen Basis-Ausgleich und Fussreflexzonenmassage anerkannt. Krankenkassen, die diese Therapien in ihrer Zusatzversicherung anbieten, übernehmen oftmals einen Grossteil der Kosten. Das ist aber von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich. Auch die Anzahl der Stunden bzw. die Beträge pro Jahr unterscheiden sich sehr, welche die Kasse jeweils von den Behandlungskosten übernimmt.

Aus diesem Grund fragen Sie immer, bevor Sie eine solche Therapie beginnen, bei Ihrer Krankenkasse nach, ob die Therapie bezahlt wird und der Therapeut anerkannt ist. Ansonsten können unangenehme Überraschungen für Sie zum Vorschein kommen, wenn die ganzen Kosten nicht gedeckt sind. Ein Therapeut wird Ihnen das aber hoffentlich immer beim 1. Kontakt sagen und Sie instruieren, wie Sie vorgehen sollen. Jedoch vergisst der Therapeut manchmal Ihnen das mitzuteilen, weil es für ihn selbstverständlich ist.

Ist das ein Qualitätslabel?

Ja, wenn ein Therapeut solche Anerkennungen hat, ist das für Sie ein sehr gutes Qualitätslabel. Der Therapeut ist immer auf dem aktuellen Stand und wird von einer unabhängigen Stelle jährlich geprüft. Dazu kommt noch, dass viele Krankenkassen ein Teil der Kosten, über die Zusatzversicherung rückvergütet. Sie bekommen also vom Therapeut eine Rechnung im Doppel. Sie zahlen den offenen Betrag und schicken die Rechnung Ihrer Krankenkasse, die Ihnen dann einen Teil auf Ihr Konto gutschreibt. Das dauert oftmals so ca. 3 Wochen, bis Sie das Geld von der Kasse zurück erhalten.

Gibt es Krankenkassen bei denen Therapeuten sich separat registrieren müssen?

Ja die gibt es, z. B. bei der Visana und der EGK. Bei diesen Kassen muss ein Therapeut sich separat registrieren lassen. Wenn man natürlich beim EMR, dem NVS, der ASCA, der Visana und bei der EGK anerkannt ist, zeugt dies schon von einem hohen Level, den die Therapeuten erreicht haben. Denn bei allen gibt es Standards, die man erreichen muss, und die nicht einfach sind!

Sie sehen also, Sie haben mind. 2 Vorteile durch die Anerkennungen.

Vorteil 1: Wenn Sie eine Zusatzversicherung haben, die alternative Therapieformen zahlt, ist die Chance sehr gross, dass ein Grossteil der Behandlungen von der Krankenkasse bezahlt wird.

Vorteil 2: Sie wissen nun, dass es gewisse Voraussetzungen benötigt, um als Therapeut/in überhaupt eine Chance zu haben, solche Anerkennungen beantragen zu können. Ergo es ist ein Qualitätslabel, auf das Sie sich verlassen können.

(Natürlich gilt alles auch bei einer Therapeutin. Es wurde von mir alles in der männlichen Form verfasst, damit die Lesbarkeit einfacher ist.)

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